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Sensor von DSLR und Systemkameras reinigen

Dieses Thema im Forum "Sonstiges FPV & Foto / Video Equipment" wurde erstellt von Mav, 24. Juli 2015.

  1. Mav

    Mav

    Meine "alte" EOS 7D, auch die NEX hat schon ordentlich Staub auf dem Sensor. :(
    Bei Fotos mit "Blende zu" habe ich in der Entwickling ordentlich wegzustempeln.
    Eine Reinigung ist lang überfällig, doch habe ich mich bis jetzt auf Fachgeschäfte verlassen,
    mich selbst nicht an dieses Thema getraut.

    Ich halte sehr viel von G. Wegner, er ist ein Praxismensch - schreibt nicht wie ein Labortyp.
    Würdet ihr es riskieren?
    http://gwegner.de/know-how/anleitung-dslr-sensor-reinigen/
     
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  2. gektor

    gektor Chefdiplomflipper Mitarbeiter

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    Ich habe schon mal einen schlecht gezeigten Sensor ordentlich gereinigt. Perfekt wurde es nicht, aber viel besser. Als Perfektionist wirst du beim Vorgang ganz sicher verrückt, ich garantiere es :cool:

    Eigentlich sind Wechselobjektive eh doof. Aber auch fotografieren mit geschlossener Blende ist doof, das gibt in der Regel Diffraktion.
     
  3. Mav

    Mav

    Manchmal brauch man aber geschlossene Blende - mit allen Vor- und Nachteilen.
    Erst recht wenn man keinen passenden ND-Filter hat.
    Ich sage nur: kreisrunde Propeller, egal ob manntragender Heli oder unsere Kopter.

    Ich behaupte: erst wenn man an die Grenzen geht, sei es Blende, ISO, Verschluß etc.
    bekommt man Fotos in den Kasten die nicht auf üblichem Niveau sind.
     
  4. Didi

    Didi Walkera Wahnsinniger

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    Für optische Flächen nehme ich gerne hochreines Aceton, da bleibt nix zurück
     
  5. gektor

    gektor Chefdiplomflipper Mitarbeiter

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    Druckluft wirkt manchmal auch Wunder.
     
  6. Didi

    Didi Walkera Wahnsinniger

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    Du meinst die Druckluft aus Dosen, alles andere ist entweder Öl oder/und Wasserhaltig ;)
     
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  7. gektor

    gektor Chefdiplomflipper Mitarbeiter

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    Ja, genau, diese Dosen meine ich.
     
  8. Mav

    Mav

    Höhenatemsauerstoff und Stickstoff aus großer Pulle geht auch. ;)
     
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  9. Didi

    Didi Walkera Wahnsinniger

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    Ich reinige mit dem erwähnten Aceton z. B. Laserspiegel. Wenn da auch nur der kleinste Hauch (Schmutz) auf der Oberfläche ist wird der Spiegel bei diesem Laser durch die Energiedichte von >12MW/qcm beim ersten Schuß zerstört. Hat sich bewährt.
     
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  10. timzett

    timzett Richtiger Walkerafan

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    Ich habe bislang meine Sensoren immer selbst gereinigt. Zuerst mit einem Wattestäbchen, das mit Reinigungsflüssigkeit (Schwaiger Bildschirmreiniger) befeuchtet ist.
    Mit Alkohol oder Aceton bin ich zurückhaltend, die Oberflächen-Zusammensetzung des Sensors kenne ich nicht. Daher verwende ich weniger scharfe Sachen.
    Danach wird der Sensor mit Spezialpapier für optische Gläser getrocknet, z.B. mit dem von Hama:
    LENS CLEANING TISSUES, 5 BOOKS OF 30 5915 By HAMA: Amazon.de: Elektronik
    Das verhindert Beschädigungen des Sensors durch Kratzer.

    Alles keine Rocket Science ;)
     
  11. vomFelde

    vomFelde Aktiver Walkerafan

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    Luft aus dem Blasebalg und ein SpeckGrabber mehr braucht es nicht. Reinigen mit Flüssigkeiten sollte immer das aller letzte Mittel sein, da man meist nur den Dreck von einer ecke in die andere schiebt. Aber wenn ich ehrlich bin, ich musste erst 1 mal in 15 Jahren ein Staubkorn von einem CCD holen.
     
  12. timzett

    timzett Richtiger Walkerafan

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    ...dann scheinst du noch recht gute Augen zu haben, bzw. ein echter Speed Freak beim Linsenwechsel zu sein :D

    P.S. IMO besteht das Hauptrisiko, sich feste Partikel auf dem Sensor einzufangen, weniger beim Wechsel der Optiken zu Hause als vielmehr draußen, wo alles mögliche an Pollen, Rußpartikeln, Staub, Dreck usw. in der Luft herumschwirrt.
     
  13. vomFelde

    vomFelde Aktiver Walkerafan

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    warum gute Augen, besser gesagt, nein, ohne Lesebrille geht nix mehr. Linsenwechsel, ja der geht schnell, sollte es auch gehen, bin immerhin seid bald 30 Jahre Berufsfotograf und das nicht im Passbildstudio.
     
  14. timzett

    timzett Richtiger Walkerafan

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    Ich auch - früher als Zeitungsjournalist und bis letztes Jahr selbstständig in Teilzeit. Allerdings ließen sich bei mir die Passbilder, Bewerbungs- und Hochzeitsgeschichten nicht ganz vermeiden - aber immer schön nach Lehrbuch ausgeleuchtet :p
    Am Ende war letzteres alllerdings, wei wir auf'm Dorf sind, nicht profitabel. Deswegen hab' ich es wieder aufgehört.
    Letztes Jahr in Indien hab' ich viel gefilmt und geschnitten, für gemeinnützige Sachen. Hat auch Spass gemacht.
     
  15. vomFelde

    vomFelde Aktiver Walkerafan

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    Haltet den Baum fest :D nee nee, das war mir zu grauenhaft, war schon schlimm genug es für Freunde oder gute Kunden zu machen. Aber davon leben müssen, nicht mein ding. Obwohl, wenn ich ehrlich bin, ich mache ja schon so etwas wie Passbilder, (Managerbilder) die Bezahlung ist halt besser.
     
  16. timzett

    timzett Richtiger Walkerafan

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    Yep, für die Enterprises zu arbeiten ist immer gut, das sitzen die fetten Mäuse :)
     
  17. Didi

    Didi Walkera Wahnsinniger

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    Meine Canon 550D möchte ich an mein 10" Meade F6,3 SCT montieren um damit Farbaufnahmen von Objekten am Sternhimmel zu machen. Dann ist mein Objektiv halt etwas größer aber muss auch gewechselt werden. Ihr scheint ja Spezialisten zu sein, reicht eigentlich diese Ultraschallreinigung beim Ein und Ausschalten nicht aus?
     
  18. timzett

    timzett Richtiger Walkerafan

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    Meistens leider nicht; ist ein ganz nettes Gimmick um Mikro-Teilchen vom Sensor zu bekommen, die du auf dem Bild ohnehin nicht gesehen hättest :D
    Ist mehr als so eine Art Prophylaxe gedacht, damit sich nicht mehr und mehr ansammelt.
    Problem mit Staub oder Schlieren durch hohe Luftfeuchte ist z.B., dass diese Sachen am Sensor regelrecht kleben bleiben. Da hilft dann auch kein Ultraschall-Feature in der Kamera mehr.
    Wobei du das z.B. auch nicht mit dem Ultraschallbad beim Optiker vergleichen kannst. Das ist eine ganz andere Liga ;)
     
  19. Didi

    Didi Walkera Wahnsinniger

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    Folgendes: ich habe mal eine CCD Kamera entwickelt und gebaut für Astrofotografie. Der CCD Chip wurde in einem Luftdicht geschlossenem Alugehäuse auf -30°C mittels 2-stufiger Peltier Module runter gekühlt. Es galt dafür zu Sorgen, dass sich keine Eiskristalle auf der Lichtempfindlichen Fläche bilden. Anfangs funktionierte das nicht, ich musste eine Kältefalle mit einbauen. Eines weiss ich, durch die Größe der Pixel sieht man alles an Partikel welche auf der Chipoberfläche sind auf dem Bild. Ein Fussel Staub sieht aus wie ein Baumstamm.
     
  20. timzett

    timzett Richtiger Walkerafan

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    Selbverständlich, aber ein Fussel Staub ist z.B. im Vergleich zu machen Pollenarten ein Riese.
    Beides ist schon schwierig wenn nicht gar unmöglich, mit dem bei Consumer-Kameras eingebauten Ultraschall wegzubekommen. Wie gesagt, das ist mehr ein Verkaufsargument als ein echter Nutzen.
    Bei meiner NEX-5n mit 16 MP z.B. bekommst den meisten Dreck beim Objektivwechsel auf den Sensor. Trotzdem hat das Teil diesen komischen Ultraschall, das ist schon fast absurd.
    Mir mir hat er jedenfalls noch nie eine Ablagerung verhindert. Gerade deswegen musste ich ja immer nachreinigen, obwohl auch ich als Fotograf beim Objektivwechsel extrem akribisch vorgehe. Aber manchmal musst du, je nach Aufgabenstellung, einfach draußen wechseln, und da ist das Risiko von Ablagerungen definitiv am größten.

    Wobei man wahrscheinlich davon ausgehen kann, dass die Sensorauflösung deines bzw. deiner Astro-Chips damals vermutlich schon besser war als das, was damals im Consumerbereich verbaut wurde. Oft macht man da mehr (Rand-)pixel auf die Sensoren und nimmt in Kauf, dass viele Kameras, die den eingebaut haben gar nicht alle Pixel nutzen. Das hat u.a. auch den Vortail, dass ein und derselbe Sensor für unterschiedlich teure Kameras (lies Auflösungen) verwendet werden kann, bei weniger Entwicklungs- und Stückkosten.
    Und nebenbei stört es dann auch nicht, wenn im Randbereich ein Staubkorn klebt :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juli 2017
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